Teil 1
Das Wandelkonzert verbindet Musik, Architektur und Kunstvermittlung in einem bewegten Konzertformat und ist Teil des Schwerpunktwochenendes zur historisch informierten Aufführungspraxis. In mehreren Stationen innerhalb der historischen Anlage entstehen musikalische Beiträge, die jeweils auf Raum und Kontext abgestimmt sind.
Aliona Pietrowskaja (Barockvioline), Rosemarie Pulvermacher (Salterio), Romana Pulvermacher (Vihuela) sowie Sarah Bröter (Mezzosopran) gestalten gemeinsam mit Maria Theresia Mühlbacher (Barocktanz) solistische und kammermusikalische Formationen, deren Besetzung sich an den jeweiligen Orten orientiert.
Der Rundgang eröffnet eine vielschichtige Wahrnehmung von Musik im Zusammenspiel mit Architektur und Geschichte und macht Aufführung als räumliche Erfahrung erlebbar.
Teil 2
Begleitende kunsthistorische Erläuterungen führen durch die einzelnen Stationen und verbinden musikalische Beiträge mit der Geschichte und Funktion der Räume. Der Weg durch Museum, Kaiserappartements und Kreuzgang bis zur Stiftsbasilika erschließt unterschiedliche architektonische Ebenen und macht deren kulturellen Zusammenhang nachvollziehbar.
Die musikalischen Beiträge reagieren jeweils auf die spezifische räumliche Situation und entwickeln daraus eine differenzierte Beziehung zwischen Klang, Bewegung und Wahrnehmung.

































