Teil 1
Den Auftakt des Kulturfestivals bildet ein Atelierkonzert im Arbeitsraum des Wiener Künstlers Florian Nitsch. In unmittelbarer Nähe zu seinen aktuellen Werkzyklen entstehen musikalische Bezüge, die visuelle und klangliche Ebenen miteinander verschränken.
Szczepan Dembiński (Barockcello) und Magdalena Spielmann (Blockflöte) verbinden historisch informierte Aufführungspraxis mit zeitgenössischen Kompositionen und improvisatorischen Elementen. Neben barockem Repertoire erklingen neue Werke, die auf Materialität, Farbigkeit und räumliche Situation des Ateliers reagieren.
Der Auftakt eröffnet das Festival in einem bewusst nahen Rahmen und macht musikalische Prozesse im direkten Austausch mit der bildenden Kunst erfahrbar.
Teil 2
Im Anschluss an das Konzert entsteht ein Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum, in dem Entstehungsprozesse von Bild und Musik nachvollziehbar werden. Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht eine unmittelbare Wahrnehmung künstlerischer Arbeit und schafft eine besondere Nähe zwischen Aufführung und Reflexion.
Das Atelierkonzert versteht sich damit nicht nur als Beginn des Festivals, sondern als Einblick in Arbeitsweisen, in denen Improvisation, Komposition und bildende Kunst ineinandergreifen.

































