Barock trifft Gegenwart
Pfarre St. Michael
Michaelerplatz
1010 Wien
1. Bezirk
Ermäßigt*: 13 EUR
* 13 EUR: Schüler:innen, Studierende, Pensionist:innen
Das Programm
Barock trifft Gegenwart stellt Musik des 17. und 21. Jahrhunderts in einen gemeinsamen Aufführungszusammenhang und richtet den Blick auf Kontinuitäten und Kontraste über Epochen hinweg. Im historischen Raum der Michaelerkirche begegnen sich barocke Klangsprache und zeitgenössische Komposition, ohne ihre jeweiligen Eigenarten aufzugeben. Die österreichische Uraufführung von Lightflight bildet dabei einen Bezugspunkt, von dem aus unterschiedliche musikalische Perspektiven miteinander in Beziehung treten.
Jolanta Sosnowska (Barockvioline) und Zuzanna Mika (Cembalo und Orgel) gestalten das Programm als Dialog zwischen den Instrumenten. Historische Werke und zeitgenössische Musik stehen einander gegenüber und eröffnen einen gemeinsamen klanglichen Raum, der den Charakter des jeweiligen Repertoires ebenso sichtbar macht wie dessen verbindende Elemente.
Als Abschluss der SICHTweisen 2026 führt das Konzert den Dialog zwischen Musik des 17. und 21. Jahrhunderts fort und eröffnet eine Perspektive auf das Zusammenspiel historischer und zeitgenössischer Klangwelten.
Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber sowie die österreichische Uraufführung von Lightflight der polnischen Komponistin Nikolet Burzyńska, die Jolanta Sosnowska gewidmet ist. Ergänzt wird das Programm durch Solowerke für Orgel sowie Kompositionen für Cembalo und Barockvioline aus Wien. Anstelle einer Gegenüberstellung von Alt und Neu entwickelt das Konzert einen musikalischen Zusammenhang, in dem historische und zeitgenössische Kompositionsweisen miteinander in Beziehung treten.
Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die historische Orgel der Michaelerkirche. Das 1714 von Johann David Sieber vollendete Instrument gilt als eines der bedeutendsten erhaltenen Barockorgeln Mitteleuropas und ist mit 40 Registern auf drei Manualen und Pedal die größte Barockorgel Wiens. In Verbindung mit der besonderen Akustik des Kirchenraums entsteht ein Aufführungsrahmen, in dem Barockvioline, Cembalo und Orgel ihre klanglichen Möglichkeiten in besonderer Weise entfalten und unterschiedliche musikalische Epochen in einen gemeinsamen klanglichen Zusammenhang treten.Teilnehmende Künstler:innen



































