Kurzprofil
Schreiben ist dabei ein integraler Bestandteil seines künstlerischen Prozesses.
Im Zentrum seiner Praxis steht die Sensibilität für das Vorgefundene: das, was ein Ort präsentiert und so stark wirkt, dass es ihn aus dem Alltäglichen heraushebt und zur Auseinandersetzung einlädt. Hermann Schmitz beschreibt dies als „Einsetzen des Plötzlichen in einem Moment primitiver Gegenwart“. Diese unmittelbaren Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt für eine vertiefte künstlerische Untersuchung.
Seine Projekte entwickeln sich oft über Jahre zu vielschichtigen Werkkomplexen, die größere Zusammenhänge sichtbar machen und zugleich einzelne Arbeiten für sich selbst sprechen lassen. Sie laden zur Reflexion und Introspektion ein und eröffnen immersive Erfahrungsräume. Dabei untersucht er, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, mit ihr interagieren und sie gestalten – sowie die Beziehung zwischen Umgebungsqualitäten und menschlichem Empfinden.

































