
Sa, 4. Okt | 19:30 Uhr
Bridge Over Time
Traditionen Europas und des Orients im Dialog
Sargfabrik
Goldschlagstraße 169 | 1140 Wien
(14. Wiener Gemeindebezirk)
Ticketpreise: je nach Kategorie 15,50 bis 24 EUR
Einlass 18:30 Uhr

Das Programm
In der Sargfabrik begegnen sich frühmusikalische Klänge Europas und persische Klangkunst – ein außergewöhnliches musikalisches Aufeinandertreffen, das im Rahmen des Kulturfestivals SICHTweisen 2025 neue Horizonte eröffnet.
Das FA Schola Ensemble aus Estland trifft auf den persischen Santoor-Spieler Hossein Parnia, den Ney-Virtuosen Dariush Rasouli und den Perkussionisten und Sänger Hamidreza Ojaghi aus Kurdistan. Gemeinsam erschaffen sie ein vielschichtiges Klanggewebe, das Zeiten und Kulturen miteinander verbindet.
Ein Abend, der inspiriert und Neugier weckt – und Raum für neue musikalische Begegnungen schafft.
Mit ihrem Programm Bridge Over Time lädt das FA Schola Ensemble in eine andere Klangwelt ein. Werke aus über 600 Jahre alten Manuskripten erklingen in neuem Gewand – gespielt auf Nachbauten historischer Instrumente wie gotischer Harfe, mittelalterlichen Flöten, Glockenspiel oder Tambron. Dabei verschmelzen alte Kompositionen mit zeitgenössischen Arrangements zu einem transparenten, nuancenreichen Gesamtklang, der sowohl Kenner als auch neugierige Hörerinnen und Hörer begeistert. Ergänzt wird das Repertoire durch eigene Neukompositionen sowie durch einfühlsame Bearbeitungen von Melodien aus der alten estnischen Volksmusiktradition – eine seltene Facette, die den Abend zusätzlich bereichert.
Seit 2018 bereichert das Ensemble seine Konzerte zudem mit behutsam eingesetzter Choreografie. Diese Verbindung von Klang und Bewegung verleiht der Musik eine zusätzliche Ausdrucksebene und macht historische Klangwelten auf neue Weise erfahrbar.
Im Zusammenspiel mit den persischen Musikern entstehen musikalische Dialoge von besonderer Intensität: Hossein Parnia verleiht mit seinem Spiel auf der Santoor dem Abend eine poetische Tiefe, während Dariush Rasouli mit der Ney fein gesponnene Klanglinien zeichnet. Hamidreza Ojaghi fasziniert mit seinem rhythmischen Reichtum auf Daf und Dohol und lässt die Vielfalt kurdischer Musiktraditionen lebendig werden. Ein Abend zwischen Kontemplation und lebendigem Austausch – verbindend, atmosphärisch und offen für neue Perspektiven.
Der Veranstaltungsort
Die Sargfabrik ist Wiens größtes selbstverwaltetes Kulturhaus und bietet Raum für rund 200 Veranstaltungen im Jahr – von Jazz und Global Music bis zu Kinderkultur. Als Teil eines innovativen Wohnprojekts verbindet sie soziale, kulturelle und gemeinschaftliche Aspekte und ist ein Ort der Begegnung, an dem kulturelle Vielfalt auf lebendige Weise erfahrbar wird.
Teilnehmende Künstler:innen
Teilnehmende
Künstler:innen
Weitere Künstler:innen folgen in den kommenden Wochen bis zum Festivalbeginn.